Verbindung von wertbeständigem Produkt mit gesellschaftlichem Engagement und persönlichen Erlebnissen/100 Euro pro Bank gehen an soziale Vorhaben.
Markgröningen – Bereits vor dem letzten „Charity Place“ im August hatten die Initiatoren des Unterhaltungs- und Gastronomieangebots Holger Eckert und Michael Eckert (Geschäftsführer der Kälte Eckert GmbH) die Fortsetzung ihres sozialen Engagements angekündigt. Nun lassen sie den Worten Taten folgen, in dem sie das neue BenefizVorhaben „Die Sitzbank“ präsentieren. 100 Euro je verkaufter Sitzgelegenheit gehen an wohltätige Zwecke.

Geschäftsführer Holger Eckert und Michael Eckert setzen ihr soziales Engagement fort

Sieben Mal hatten die Geschäftsführer der Kälte Eckert GmbH in Markgröningen – Holger Eckert und Michael Eckert – zusammen mit rund 200 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern beim Schäferlauf das Unterhaltungsund Gastronomie-projekt „Charity Place“ durchgeführt. Die Benefiz-Aktion erbrachte in diesem Zeitraum einen Gesamterlös von fast 80.000 Euro, welcher über die Organisation STAR CARE e.V. an hilfsbedürftige Kinder in der Region gespendet wurde. Da der Aufwand für das Unternehmen jedoch zu groß geworden war, mussten sich die Initiatoren 2011 zum Ausstieg entschließen. Geschäftsführer Holger Eckert hatte aber bereits vor dem letzten „Charity Place“ vergangenen Sommer angekündigt, sich auch weiterhin im sozialen Bereich einbringen zu wollen, denn sein gesellschaftliches Engagement basiere auf der eigenen Familie mit drei gesunden Kindern: „Nicht alle Menschen haben so viel Glück. Nachdem es bei mir persönlich im Privat- und im Geschäftsleben „rund läuft“, gebe ich gerne ein Stück ab. Es macht mir zudem Spaß, zusammen mit meinen Freunden, Bekannten und Mitarbeitern für eine Sache einzutreten, die der Allgemeinheit nützt – insbesondere eben hilfsbedürftigen Kindern und Jugendlichen. Die neue Idee wird einerseits STAR CARE unterstützen und andererseits spezielle Vorhaben in und für Markgröningen fördern. Das künftige Projekt wird weniger personalintensiv sein und dennoch der Allgemeinheit zu Gute kommen. Anfang 2012 werde ich die Öffentlichkeit detailliert informieren.“

Die Sitzbank: Bleibende Werte für die Nachwelt

Nun ist es soweit, also Vorhang auf für das neue Projekt: „Die Sitzbank“. Statt „Fete und Action“ stehen nun Ruhe, Regeneration und vielleicht auch persönliche Erinnerungen im Mittelpunkt.

Worum geht es dabei? Bänke gibt es unzählige auf der Welt: Auf Plätzen und Spielplätzen, in Parks und Gärten, in Berg und Tal, im Wald und auf der Flur, vor öffentlichen Gebäuden und vor privaten Unternehmen, vor Wohngebäuden und vor Gartenhäusern. Sie alle laden ein zum Verweilen, Entspannen, miteinander Reden, Nachdenken Beobachten, Spielen, Sonnen oder vielleicht auch zu einem Schläfchen. Das Problem der meisten Bänke ist allerdings die Materialkonsistenz. Jede Holzbank ist zum Beispiel früher oder später vom Zerfall bedroht. Hier setzt das Projekt „Die Sitzbank“ an. Die Eckert-Brüder lassen hochwertige Bänke aus Stahl (feuerverzinkt/ Länge rund 2 Meter/ Breite rund 0,8 Meter/ Höhe rund 1 Meter) produzieren, die Wind und Wetter trotzen und für immer halten. Die Erwerber schaffen somit einen bleibenden Wert für sich und die Nachwelt, können aber unter Umständen zugleich auch eine Brücke von der Vergangenheit in die Zukunft schlagen, wenn sie als Standort einen Platz auswählen, der in ihrem Leben eine besondere Bedeutung hat. Wie wäre es zum Beispiel mit dem Geburtsort? Oder bei einem Paar mit der Umgebung des ersten Kusses? Oder bei einem Unternehmer mit dem Stammsitz?

Spende von 100 Euro für wohltätige Zwecke

Aber zugleich vollbringen die Kunden auch Gutes im hier und jetzt, nachdem vom Selbstkostenpreis in Höhe von 1.290,- Euro/brutto je verkauftem Exemplar 100,00 Euro für einen wohltätigen Zweck zur Verfügung gestellt werden. Bei dem zunächst angestrebten Absatzumfang von 100 Bänken/ jährlich würde somit ein jährliches Spendenvolumen von 10.000 Euro entstehen. Im Preis inbegriffen ist ein kleines Schild mit der Webadresse des Projekts, das an der Bank installiert wird. Für einen Aufpreis von 80 Euro haben die Erwerber zusätzlich die Möglichkeit, eine Tafel mit dem Zitat ihrer Wahl anzubringen, für einen Mehrpreis von 120 Euro eine Tafel mit dem persönlichen Logo. Somit kann sich nicht nur jede/r verewigen, sondern auch ihre/seine ganz eigene Geschichte erzählen.

QR-Code öffnet eigene Homepage der jeweiligen Bank

Wer ein Faible für moderne Medien hat, erhält darüber hinaus eine ganz besondere Attraktion geboten. Auf dem Schild wird zu einem Mehrpreis von ca. 180 Euro ein so genannter QR-Code (Quick Response=„Schnelle Antwort) angebracht. Wird dieser Code mit einem internetfähigen Handy abfotografiert, führt dies direkt zu einer installierten Facebook- Anwendung und öffnet die eigene Fanseite der jeweiligen Sitzbank. Dann können sowohl der Inhaber der Sitzbank als auch die Passanten Eintragungen vornehmen und miteinander kommunizieren.

Erlöse für STAR CARE e.V. und soziale Projekte in Markgröningen

Bei der Spendenverwendung unterscheiden die Eckerts nach dem Standort der jeweiligen Bänke. So geht der Erlös jener Sitzgelegenheiten, die außerhalb Markgröningens gekauft werden, weiterhin an STAR CARE e.V. in Stuttgart – einem Verbund von Mitarbeitern und Partnern der Daimler AG, welcher ausgewählte regionale Vorhaben für kranke Kinder, behinderte Kinder und Kinder in sozialen Notlagen in einem Gesamtumfang von derzeit ca. 250.000 Euro jährlich fördert. Der Erlös jener Sitzgelegenheiten, die in Markgröningen platziert werden, kommt hingegen direkt sozialen Projekten bzw. Vereinen und Organisationen in der Schäferlaufstadt zugute. Als erste Idee soll mit den Einnahmen eine „Bobby Car-Rennbahn“ für Kinder umgesetzt werden. Die Firma Gessler & Klotz Hochbau GmbH (GKH) hat sich erfreulicher Weise bereit erklärt, das Projekt dadurch zu unterstützen, dass sie die Fundamente für zunächst 10 Bänke auf der Markgröninger Gemarkung kostenlos erstellt. Was seine Heimatkommune angeht, denkt Geschäftsführer Holger Eckert noch einen Schritt weiter. Vorstellbar wäre aus seiner Sicht ein „Sitzbankweg“ von privaten und geschäftlichen Interessenten im Rotenacker Wald und über Gesamtgemarkung hinaus. Die Personen und Historien der einzelnen Erwerber sollen, soweit diese einverstanden sind, später in einem Buch zusammengefasst und der Öffentlichkeit präsentiert werden. Unter dem Strich verbindet das Projekt „Die Sitzbank“ also ein hochwertiges, zeitloses Produkt mit gesellschaftlichem Engagement sowie individuellen Erlebnissen und Emotionen, welche zudem mittels moderner Medientechnik integriert werden können.

Kreissparkasse Ludwigsburg am Projekt beteiligt

Das Vorhaben passt offenbar auch gut zur Unternehmensphilosophie der Kreissparkasse Ludwigsburg, einer der größten Kreissparkassen in Deutschland mit über 100 Filialen im Kreis Ludwigsburg. Zum Start hat das Unternehmen bereits fünf Bänke bestellt, eine vergleichbare Anzahl soll künftig jährlich hinzukommen.

Weitere Informationen auf der Internetseite: www.diesitzbank.de