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Kälte Eckert – ein führender Anbieter kältetechnischer Anlagen

Baden-Württemberg ist mehr als Daimler, Porsche und Bosch. Das Rückgrat der Wirtschaftsregion bilden daneben auch erfolgreiche mittelständische (Familien-)Unternehmen. Ein Beispiel ist die Firma Kälte Eckert in Markgröningen, die sich in mehr als 4 Jahrzehnten eindrucksvoll vom Einmannbetrieb zu einem der führenden Anbieter umweltfreundlicher Kälteanlagen mit momentan ca. 40 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von rund 6 bis 8 Millionen Euro entwickelt hat. Dieser Weg war zwar nicht leicht, aber letztlich setzten sich auf dem Markt Fachwissen, Erfahrung, Innovationen und Umweltbewusstsein durch.

Firmengründung durch Horst Eckert in Asperg

Als Montagespezialist für Kälteanlagen mit einem ausgeprägten kaufmännischen Gespür hatte sich Horst Eckert 1966 im Alter von 24 Jahren in Asperg selbstständig gemacht. In der Garage des Vaters richtete er eine Werkstatt ein, wartete und montierte Kälteanlagen, bevor dann später auch der Einstieg in den Vertrieb kompletter Anlagen erfolgte. Nach 5 Jahren wurde der erste Mitarbeiter angestellt, 1973 zog die Firma nach Markgröningen und begab sich auf einen stetigen Wachstumskurs.

Kälteanlagen und umfassender Service für Gewerbe und Industrie

Zunächst bildete die sogenannte „Gewerbekälte“ den Schwerpunkt. Dieser Begriff definiert den Bereich der Groß- küchen, Supermärkte, Metzgereien, Schlachthöfe, Bäckereien sowie Obst- und Gemüselager. Später wuchs dann die Bedeutung der „ Industriekälte“, welche z. B. die Klimatisierung von Bürogebäuden und die Kühlung von Produktionsanlagen umfasst. Das Angebotsspektrum von Kälte Eckert beinhaltet dabei den gesamten Prozess von der Beratung und Planung über die Montage bis hin zur Instandhaltung und Wartung der Anlagen. Zur Sicherstellung des laufenden Betriebs steht im Unternehmen an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr ein Notfalldienst bereit. Die Referenzliste des Unternehmens kann sich wirklich sehen lassen, denn zum Kundenkreis gehören so bekannte Adressen wie Daimler, BMW, Microsoft, Siemens, Bosch, LBBW, Kreissparkasse Ludwigsburg, VR-Bank AspergMarkgröningen oder Wüstenrot.

Einstieg von Michael und Holger Eckert in die Geschäftsführung

In den 90er-Jahren stiegen die beiden Söhne in die Firma ein: Michael Eckert wurde 1994 Geschäftsführer, sein Bruder Holger Eckert 1997. Ihre Mutter Irmgard Eckert ist noch heute im Buchhaltungsbereich des Unternehmens tätig. 1995 sind Fertigung und Produktion nach Tschechien ausgelagert worden, wo die beiden Brüder das Tochterunternehmen „EM-Polar“ gründeten. Obwohl die Firma inzwischen außerdem einen Servicestützpunkt in München unterhält, blieb der Stammsitz der Kältespezialisten jedoch in Markgröningen. Horst Eckert wusste den Betrieb bei seinen Kindern und den mittlerweile rund 40 Mitarbeitern in guten Händen und zog sich langsam aus dem operativen Alltagsgeschäft zurück, ehe er mit dem 40-jährigen Jubiläum 2006 offiziell aus der Leitung ausschied. Nach wie vor aber steht der Senior dem Betrieb bei Bedarf mit seiner Erfahrung, seinem Fachwissen und seinem Rat unterstützend zur Seite.

Umweltfreundliche Entwicklungen sind Markenzeichen

Zu einem Markenzeichen von Kälte Eckert ist inzwischen auch die Entwicklung umweltfreundlicher Technologien geworden. Als erster Anbieter überhaupt entwickelte man in den 90er-Jahren eine Ammoniakanlage für Gewerbekälte. Damit konnte auch in diesem Bereich auf den „Ozonkiller“ Fluorchlorkohlenwasserstoff (FCKW) verzichtet werden, was zuvor lediglich im industriellen Sektor möglich gewesen war. Auch aktuell verfolgt die Fachfirma innovative Konzepte. Dabei geht es um den Test einer neuen Anlage für das Cook-and-Chill-Verfahren“. Bei der seit einiger Zeit in der Speisenzubereitung (z. B. Klinikküchen und Fluglinien) eingesetzten Methode wird das Essen zunächst vorgekocht („cook“) und dann schnell wieder abgekühlt („chill“). Holger Eckert erläutert die Hintergründe: „Unsere neue Idee ist nun, statt Flüssigkeit als Kältemittel das sogenannte Flo-Ice, sprich: Eiskristalle in einer Wasserlösung, zu verwenden. Da sich Eiskristalle nicht so schnell erwärmen, wird der Bakterienbildung vorgebeugt und das Essen schmeckt nach der Wiedererwärmung einfach besser.“

Aus- und Weiterbildung als Zukunftsinvestition

Wer so profundes Wissen in einem Unternehmen ansammelt, ist natürlich bestrebt, dieses Know-how zu pflegen und nach Möglichkeit auch zu erweitern. 14 Kälteanlagenbauer werden daher momentan im Betrieb ausgebildet. Für die Inhaber ist dies auch ein Wechsel in die Zukunft, weil der Nachwuchs hierdurch auf den gewünschten hohen Standard gebracht wird. Nachdem ferner qualifizierte Fachkräfte extern nur schwer zu finden sind, erhalten grundsätzlich alle Lehrlinge eine Übernahmechance und damit eine Berufsperspektive.

„Durch das Engagement und das Können unserer Mitarbeiter sind wir in der Kälte- und Klimatechnik ein Begriff für Qualität sowie Zuverlässigkeit. Grundlage hierfür sind die stetige Aus- und Weiterbildung des gesamten Teams“, erläutert Michael Eckert.

Soziales Engagement statt Gefühlskälte

Neben allem geschäftlichen Erfolg kommt bei den Eckerts aber eines bestimmt nicht auf: Gefühlskälte, denn soziales Engagement ist dem Unternehmen wichtig. So wird z. B. über den jährlichen „Charity Place“ beim Schäferlauf die Hilfsorganisation „STAR CARE“ unterstützt. Regelmäßige Spenden gehen außerdem an verschiedene regionale Vereine und Institutionen. Passend zum Metier hat man ferner die Patenschaft für zwei Eisbären in der Wilhelma übernommen.

Gerald Häcker Markgröninger Nachrichten, 27.07.2007

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